Lexi­kon

Acht­sam­keit

(engl. mind­ful­ness) kann als Form der Auf­merk­sam­keit im Zusam­men­hang mit einem beson­de­ren Wahr­neh­mungs- und Bewusstseins­zustand ver­stan­den wer­den, als spe­zi­el­le Per­sön­lich­keits­ei­gen­schaft sowie als Metho­de zur Ver­min­de­rung von Lei­den (im wei­tes­ten Sin­ne). His­to­risch betrach­tet ist „Acht­sam­keit“ vor allem in der bud­dhis­ti­schen Leh­re und Meditations­praxis zu fin­den. Im west­li­chen Kul­tur­kreis ist das Üben von „Acht­sam­keit“ ins­be­son­de­re durch den Ein­satz im Rah­men ver­schie­de­ner Psychotherapie­methoden bekannt gewor­den.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Apho­nie

Ver­lust der Stim­me, meis­tens vor­über­ge­hend, z.B. durch eine aku­te Stimm­band­ent­zün­dung ver­ur­sacht.

Arti­ku­la­ti­ons­stö­run­gen

Fehl­bil­dung von Sprach­lau­ten, Syn­ony­me: Dys­la­lie, Stam­meln.

Atem­tech­nik

Sprach- und Stimm­stö­run­gen kön­nen durch fal­sche Atmung bedingt sein. Wer zum Bei­spiel beim Spre­chen unbe­wusst ein­zu­at­men oder den Atem anzu­hal­ten ver­sucht, beginnt zwangs­läu­fig zu stot­tern. Das Erler­nen der rich­ti­gen Atem­tech­nik kann zur Behe­bung bestimm­ter Sprach- und Stimm­stö­run­gen bei­tra­gen.

Audio­lo­gie

Wis­sen­schaft vom Auf­bau, der Funk­ti­on und den Erkran­kun­gen des Hör­or­gans, der Hör­nerven und der an der Hör­wahr­neh­mung betei­lig­ten Gehirn­re­gio­nen. Die Audio­lo­gie beschäf­tigt sich vor­wie­gend mit Ursa­chen und Aus­wir­kun­gen von Schwer­hö­rig­keit.

Audio­me­trie (Hör­prü­fung)

Mes­sung der akus­ti­schen Daten des Ton- und Sprach­ge­hörs oder der Stim­me (Sprach­au­dio­me­trie).

Aus­zeit

Pau­se vom All­tag z.B. in ein- oder mehr­tä­gi­gen Ent­span­nungs­se­mi­na­ren.

Auto­ge­nes Trai­ning

Das Auto­ge­ne Trai­ning ist ein von Johan­nes Hein­rich Schultz in den 30er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts ent­wi­ckel­tes auto­sug­ges­ti­ves Ent­span­nungs­ver­fah­ren. Der Üben­de kon­zen­triert sich auf kur­ze for­mel­haf­te Vor­stel­lun­gen, die eini­ge Zeit lang­sam wie­der­holt wer­den, wie zum Bei­spiel „Die Arme und Bei­ne sind schwer.“ oder „Die Atmung geht ruhig und gleich­mä­ßig.“
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Coa­ching-Gespräch

Coa­ching-Gesprä­che kön­nen sehr unter­schied­lich gestal­tet sein. Den­noch las­sen sich sowohl in deCoaching-Gesprächr Psy­cho­the­ra­pie als auch im Manage­ment eini­ge gemein­sa­me Merk­ma­le und Zie­le iden­ti­fi­zie­ren. Das Haupt­an­lie­gen besteht dar­in, den „Kli­en­ten“ durch Feed­back, Trai­ning und Bera­tung in die Lage zu ver­set­zen, sich selbst zu orga­ni­sie­ren (Prinz
ip der Selbst­steue­rung). Das umfasst die Schrit­te der auto­no­men Ziel­set­zung, der selbst­stän­di­gen Pla­nung und Orga­ni­sa­ti­on bis hin zur Selbst­kon­trol­le (Ergeb­nis- und Fort­schritts­kon­trol­le) im Hin­blick auf die Umset­zung der selbst gesetz­ten Zie­le (Umset­zungs­kom­pe­tenz). Die neben­ste­hen­de Gra­fik zeigt ein zusam­men­fas­sen­des Bei­spiel dafür, wie ein sol­ches Coa­ching-Gespräch ablau­fen kann. Es beruht auf dem Kon­zept der Selbst­re­gu­lie­rung, das unter ande­rem Fre­de­rick Kan­fer zur Selbst­ma­nage­ment-The­ra­pie wei­ter­ent­wi­ckelt hat.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Dys­la­lie

Stö­rung der Aus­spra­che bestimm­ter Lau­te, meist Kon­so­nan­ten, oder Laut­ver­bin­dun­gen. Die­se wer­den ent­we­der durch ande­re ersetzt (z.B. r durch l) oder ganz aus­ge­las­sen.

Dys­pha­gie

Schluck­stö­rung z.B. als Fol­ge einer Schä­di­gung der Hirn­ner­ven­ker­ne und der die­sen Bereich ver­sor­gen­den Ner­ven­bah­nen z.B. nach einem Schlag­an­fall.

Dys­pho­nie

Stimm­stö­rung, sie­he auch funk­tio­nel­le, orga­ni­sche oder psy­cho­ge­ne Stimm­stö­run­gen.

Ent­span­nung

Ent­span­nung steht für

  • eine Ent­las­tung der Mus­ku­la­tur
  • eine Metho­de zur Ver­min­de­rung der kör­per­li­chen und see­li­schen Anspan­nung und Abbau von Stress

(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Fas­zi­en

Fas­zie (auch Fascie, Ent­leh­nung aus dem Latei­ni­schen fascia für „Band“, „Bün­del“) bezeich­net die Weich­teil-Kom­po­nen­ten des Bin­de­ge­we­bes, die den gan­zen Kör­per als ein umhül­len­des und ver­bin­den­des Span­nungs­netz­werk durch­drin­gen. Hier­zu gehö­ren alle kol­la­ge­nen fase­ri­gen Bin­de­ge­we­be, ins­be­son­de­re Gelenk- und Organ­kap­seln, Seh­nen­plat­ten (Apo­neu­ro­sen), Mus­kel­sep­ten, Bän­der, Seh­nen, Reti­nacu­la (soge­nann­te „Fes­seln“ bei­spiels­wei­se an den Füßen) sowie die „eigent­li­chen Fas­zi­en“ in der Gestalt von flä­chi­gen fes­ten Bin­de­ge­webs­schich­ten wie die Plant­ar­fas­zie an der Fuß­soh­le.
Die­ses kör­per­wei­te Netz­werk erhält die struk­tu­rel­le Inte­gri­tät. Das heißt, es sorgt dafür, dass die Tei­le des Kör­pers zu einem Gan­zen zusam­men­ge­fügt sind und blei­ben. Es unter­stützt den Kör­per, schützt ihn und wirkt wie ein elas­ti­scher Stoß­dämp­fer bei Bewe­gun­gen. Fas­zi­en spie­len eine wesent­li­che Rol­le bei hämo­dy­na­mi­schen und bio­che­mi­schen Pro­zes­sen und bil­den eine Matrix für die inter­zel­lu­lä­re Kom­mu­ni­ka­ti­on. Sie haben eine ent­schei­den­de Funk­ti­on bei der Abwehr des Kör­pers gegen Krank­heits­er­re­ger und Infek­tio­nen. Nach Ver­let­zun­gen bil­den Fas­zi­en die Grund­la­ge für die Hei­lung des Gewe­bes.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 3.10.2015)

Gesund­heits­wo­chen

wer­den von Kran­ken­kas­sen und Pri­vat­an­bie­tern aus dem Gesund­heits­sek­tor ange­bo­ten, mit der Ziel­set­zung, die Teil­neh­mer kör­per­lich und psy­chisch gesund zu erhal­ten.

Heil­mit­tel

In den neu­en Heil­mit­tel-Richt­li­ni­en sind als ver­ord­nungs­fä­hi­ge Heil­mit­tel defi­niert:

  1. Maß­nah­men der Phy­sio­the­ra­pie und der Phy­si­ka­li­schen The­ra­pie
  2. Maß­nah­men der Stimm-, Sprech- und Sprach­the­ra­pie (Logo­pä­die)
  3. Maß­nah­men der Ergo­the­ra­pie
Hyp­no­se

Mit Hyp­no­se kön­nen Tran­cen mit tie­fen Ent­span­nungs­zu­stän­den indu­ziert wer­den. Eine Hyp­no­se, bei der ledig­lich ein tie­fer Ent­span­nungs­zu­stand aus­ge­löst wird und kei­ne Sug­ges­tio­nen (Affir­ma­tio­nen) ver­wen­det wer­den, nennt man Leer­hyp­no­se.
Eine Hyp­no­se kann auch als Selbst­hyp­no­se durch­ge­führt wer­den. Das auto­ge­ne Trai­ning ist eine stan­dar­di­sier­te Form der Selbst­hyp­no­se.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Ima­gi­na­ti­ve Ver­fah­ren

Fan­ta­sier­ei­sen, Ima­gi­na­tio­nen oder Visua­li­sie­run­gen die­nen, wenn sie als Ent­span­nungs­me­tho­den genutzt wer­den, der Ver­tie­fung der Ent­span­nung und sind oft Teil ande­rer Ent­span­nungs­ver­fah­ren wie in der Ober­stu­fe des Auto­ge­nen Trai­nings oder in eini­gen For­men der Medi­ta­ti­on.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Kehl­kopf

Ein­gang vom Rachen zur Luft­röh­re. Im Kehl­kopf befin­den sich die Stimm­lip­pen (Stimm­bän­der), die den Strom der Atem­luft regu­lie­ren und durch ihre Schwin­gun­gen die Stimm­lau­te erzeu­gen.

Kehl­kopf­ent­zün­dung (Laryn­gi­tis)

Eigent­lich eine Ent­zün­dung der Stimm­lip­pen, also eines Teils des Kehl­kop­fes, häu­fig durch Viren oder Bak­te­ri­en ver­ur­sacht. Ande­re mög­li­che Ursa­chen sind z.B. Rau­chen, All­er­gi­en, Erkran­kun­gen der Spei­se­röh­re und Über­an­stren­gung der Stim­me.

Key­wor­ds

Akqui­se akzent­frei­deutsch akzent­frei­spre­chen And­rea­Kol­ter­mann Arti­ku­la­ti­on Asth­ma Atem­schu­lung Atem­the­ra­pie Atmung­Spre­chen­Stim­me Atem­stimm­kopp­lung Auf­tre­ten Auf­tre­ten Auf­tritts­coa­ching Aus­spra­che Aus­zeit­rei­sen Bauch­at­mung begeis­tern Bera­tung Ber­lin bes­ser­prä­sen­tie­ren bewe­gen Bewer­bungs­trai­ning Bewusst­sein Bur­nout-Prä­ven­ti­on Cha­ris­ma Coach Coa­ching Düs­sel­dorf Effek­tiv Effi­zi­enz Ein­zel­coa­ching Ent­span­nung Erfolg Erkran­kung Ertrag Events Expect­theu­n­ex­pec­ted Flan­ken­at­mung Fort­bil­dung Frank­furt Frau­en­er­folgs­fo­rum freie­Re­de freies­Re­den Füh­rung Füh­rungs­kraft Füh­rungs­kräf­te Füh­rungs­per­sön­lich­keit Gäh­nen gesun­de­Füh­rung Gesund­heit Ham­burg Hil­fe­bei­Bru­xis­mus Hil­fe­bei­Prü­fungs­angst Hil­fe­bei­Sprech­angst Indif­fe­renz­la­ge Indif­fe­renz­la­ge Inhous­e­se­mi­nar Kar­rie­re Kie­fer­ge­lenk Kie­fer­kna­cken Knirsch­schie­ne Köln Kom­mu­ni­ka­ti­on Kom­mu­ni­ka­ti­on Krank­heit Kun­den­an­spra­che Kun­den­bin­dung Lax­Vox lemonade4you MaJou­rie Mes­se­auf­tritt Mün­chen Mut Mut­ma­cher Netz­werk Neuss Osteo­pa­thie Per­for­mance Per­so­nal­ent­wick­lung Peters­ber­ger­Trai­ner­ta­ge posi­ti­ve­Kom­mu­ni­ka­ti­on Prä­sen­ta­ti­ons­tech­nik Prä­sen­ta­ti­ons­trai­ning Prä­sen­tie­ren Pro­jekt­ma­ma­ge­ment Räus­pern Reden Rhe­to­rik Rich­tig­at­men Rom­mers­kir­chen Sauer­kann­mehrals­lus­tig Schlag­fer­tig Schlag­fer­tig­keit Schu­lun­gen Selbst­be­wusst­sein Selbst­ver­ständ­nis Semi­nar SEMINAR.HAUSsicherauftreten Siche­rim­Sprechauf­tritt Sinn Sofort­hil­fe­vi­aS­ky­pe Sofort­hil­fe­via­Te­le­fon Speaker Speaker­schu­lung Speaker­aus­bil­dung Spra­che Sprech­angst Sprech­at­mung Sprech­coa­ching Spre­chen Spre­chen­d­über­zeu­gen! spre­chen­d­über­zeu­gen

Sprech­si­cher­heit Sprech­trai­ner Sprech­trai­ne­rin Sprech­trai­ning Stimm­bil­dung Stimm­coa­ching Stimm­schu­lung Stimm­stö­rung Stimmthe­ra­pie Stimm­trai­ner Stimm­trai­ne­rin Stimm­trai­ning Stimm­trai­ning Stimm­trai­ning Tele­fo­nie­ren Trai­ning Über­zeu­gen­beim­Sprechauf­tritt Umsatz­stei­ge­rung Unter­neh­mens­be­ra­tung Ver­än­de­rung ver­kau­fen Ver­kaufs­trai­ning Ver­triebs­trai­ning Vor­tra­gen Vor­trags­tech­nik Wei­ter­bil­dungüber­zeu­gen Welt­frau­en­tag Welt­tagd­er­Stim­me Work­shop Zäh­ne­knir­schen Zitro­ne Zukunft­Per­so­nal Zukunft­per­so­nal­nord Zukunft­per­so­nal­süd Zwerch­fell

Zwerch­fell­at­mung

 

Laryn­gek­to­mie

Voll­stän­di­ge oder teil­wei­se ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung der Kehl­kop­fes, meist bei Kehl­kopf­krebs.

Leg­asthe­nie

Stö­rung im Erwerb der Schrift­spra­che, die nicht durch eine Beein­träch­ti­gung der Intel­li­genz, der Ent­wick­lung, der sozia­len Milieu- oder Unter­richts­be­din­gun­gen zu erklä­ren ist, son­dern die auf meist meh­re­re Ent­wick­lungs­stö­run­gen im zen­tra­len Ner­ven­sys­tem zurück­ge­führt wird. Ursa­chen kön­nen Teil­leis­tungs­schwä­chen in der Wahr­neh­mung, Moto­rik und des Zusam­men­spiels ver­schie­de­ner Wahr­neh­mungs­be­rei­che (sen­so­ri­sche Inte­gra­ti­on) sein. Eine Hör­stö­rung muss aus­ge­schlos­sen wer­den.

Lese-Recht­schreib­schwä­che (LRS)

Im Gegen­satz zur Leg­asthe­nie erwor­be­ne Stö­rung, erklär­li­ches Pro­blem, her­vor­ge­ru­fen durch beson­de­re Lebens­um­stän­de und Belas­tun­gen.

Logo­pä­die

ärzt­lich ver­ord­ne­te Behand­lung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, und Schluck­stö­run­gen.

Mor­gen­gruß

ist eine Übung aus dem Yoga.

Medi­ta­ti­on

Im kli­ni­schen Bereich wird u.a. die Acht­sam­keits­me­di­ta­ti­on ange­wen­det, wie sie im Zen und im Vipas­s­a­na prak­ti­ziert wird und wie sie von Jon Kabat-Zinn in den 70er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts im Rah­men der Acht­sam­keits­ba­sier­ten Stress­re­duk­ti­on als Ent­span­nungs­ver­fah­ren in der Ver­hal­tens­the­ra­pie ein­ge­führt wur­de. Ähn­lich ver­hält es sich mit der vor­wie­gend im eng­lisch­spra­chi­gen Raum ver­brei­te­ten Ben­son-Medi­ta­ti­on, die dem Stress­ab­bau dient.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Myo­funk­tio­nel­le Stö­rung

Sie­he Zun­gen­fehl­funk­ti­on.

Neu­ro­lin­gu­is­ti­sches Pro­gram­mie­ren

Das neu­ro­lin­gu­is­ti­sche Pro­gram­mie­ren - mitt­ler­wei­le unter dem Kür­zel NLP zum Mar­ken­zei­chen avan­ciert - ist eine Metho­de, mit der man Ver­hal­tens­än­de­run­gen sowohl bei sich selbst als auch bei ande­ren erzie­len kann. (Jörn Krei­sche)

Nor­dic Wal­king

ist eine Aus­dau­er­sport­art, bei der das schnel­le Gehen durch den Ein­satz von zwei Stö­cken im Rhyth­mus der Schrit­te unter­stützt wird. Es kann als jün­ge­re Vari­an­te des Brei­ten­sports Wal­king ange­se­hen wer­den.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 3.10.2015)

Öde­me

Ein­la­ge­rung von Flüs­sig­keit im Gewe­be. Öde­me sind meist Fol­ge einer vor­an­ge­gan­ge­nen Erkran­kung.

Osteo­pa­thie

Die Osteo­pa­thie ist eine Heil­kun­de, bei der der Osteo­path, die Osteo­path­in den Men­schen mit sei­nen Hän­den unter­sucht und behan­delt.
Aus­ge­hend von der Annah­me, dass der Kör­per selbst in der Lage ist sich zu regu­lie­ren (zu hei­len), vor­aus­ge­setzt alle Struk­tu­ren sind gut beweg­lich und somit auch gut ver­sorgt, unter­sucht der Osteo­path, die Osteo­path­in das Gewe­be des gan­zen Kör­pers um etwai­ge Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen auf­zu­spü­ren und dann zu behan­deln. (VOD e. V.)

Pho­nia­trie

Medi­zi­ni­sches Spe­zi­al­ge­biet, das sich mit der Dia­gno­se und Behand­lung von Hör-, Stimm-, Sprech- und Sprach­stö­run­gen befasst.

Pol­tern

Eine Stö­rung im Sprach­fluss, bei der die Gedan­ken schnel­ler sind als die Spra­che. Ein­zel­ne Lau­te, Sil­ben und gan­ze Wör­ter wer­den ver­schluckt, ver­stellt oder ver­stüm­melt - nicht nur beim Spre­chen son­dern auch auch beim Lesen und Schrei­ben. Die Ursa­che ist meist eine ange­bo­re­nen oder erwor­be­ne Schwä­che des Gehirns, ver­schie­de­ne Rei­ze zu ver­ar­bei­ten. Pol­tern tritt oft in Kom­bi­na­ti­on mit Stot­tern auf.

Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung

Edmund Jacob­son ent­wi­ckel­te die Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung (Pro­gres­si­ve Mus­kel­re­la­xa­ti­on) unge­fähr in der glei­chen Zeit, in der Schultz das Auto­ge­ne Trai­ning ent­wi­ckelt hat­te. Bei die­sem Ent­span­nungs­ver­fah­ren spannt der Üben­de ein­zel­ne Mus­kel­grup­pen an und lässt sie wie­der los. Wesent­li­ches Ele­ment der Übun­gen ist die Acht­sam­keit des Üben­den für die emp­fun­de­nen Unter­schie­de zwi­schen Anspan­nung und Ent­span­nung.
(Quel­le: 27.09.2015)

Qigong und Tai­ji­quan (Tai Chi Cuan)

Die fern­öst­li­chen Metho­den Qigong und Tai­ji­quan die­nen vor­ran­gig der lang­sa­men, medi­ta­ti­ven Übung har­mo­ni­scher flie­ßen­der Bewe­gun­gen.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Resi­li­enz

Resi­li­enz ist die Fähig­keit eines Sys­tems, mit Ver­än­de­run­gen umge­hen zu kön­nen.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 3.10.2015)

Schlag­an­fall

Fol­ge einer plötz­li­chen Durch­blu­tungs­stö­rung des Gehirns, durch die Ner­ven­zel­len im Gehirn zu wenig Sauer­stoff und Nähr­stof­fe erhal­ten und zugrun­de gehen. Nach einem Schlag­an­fall tre­ten häu­fig Sprach­stö­run­gen (sie­he Apha­sie) oder durch Läh­mun­gen ver­ur­sach­te Sprech­stö­run­gen Stö­run­gen auf. Meist sind älte­re Men­schen betrof­fen, doch etwa fünf Pro­zent aller Schlag­an­fall-Pati­en­ten sind jün­ger als 40 Jah­re.

Sprach­ent­wick­lungs­stö­run­gen

sind zeit­li­che und inhalt­li­che Abwei­chun­gen vom nor­ma­lem Sprach­er­werb. Sie wer­den dadurch erkenn­bar, dass das Kind in sei­nen sprach­li­chen Leis­tun­gen nicht sei­nem Alters­durch­schnitt ent­spricht. Zeigt sich in ein­ge­schränk­tem Sprach­ver­ständ­nis und Wort­schatz, feh­ler­haf­ter Gram­ma­tik und Pro­ble­men in der Aus­spra­che. Eine Ursa­che kön­nen zum Bei­spiel kind­li­che Hör­stö­run­gen sein, etwa Schwer­hö­rig­keit oder Hör­ver­ar­bei­tungs­stö­run­gen.

Sprach­er­werb

Ent­wick­lungs­pha­se des Klein­kin­des, in der es sei­ne Mut­ter­spra­che lernt. Gute Hör­fä­hig­keit ist eine der wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für den Erwerb unse­rer Laut­spra­che. Um Spra­che zu ver­ste­hen, muss ein Kind in der Lage sein, die Sprach­lau­te genau zu hören, nur dann kann es sie rich­tig unter­schei­den und spre­chen ler­nen.

Sprach­för­de­rung

wird in der Regel in Kin­ter­ta­ges­stät­ten durch­ge­führt und zielt dar­auf ab, die Kin­der, wel­che Defi­zi­te in der deut­schen Spra­che auf­wei­sen, zu för­dern.

Sprach­the­ra­pie

Medi­zi­nisch indi­zier­te Behand­lung von Sprach, und Sprech­stö­run­gen bei Kin­dern und Erwach­se­nen, wel­che vom Arzt ver­ord­net und von zuge­las­se­nen Heil­mit­teler­brin­gern (Logo­pä­den, aka­de­mi­schen Sprach­the­ra­peu­ten) durch­ge­führt wird.

Sprechapra­xie

Beein­träch­ti­gung in der Pla­nung der Sprech­be­we­gun­gen.

Sprech­trai­ning

dient zur Schu­lung der eige­nen Aus­spra­che, Stim­me, Pro­so­die und wird von Per­so­nen in Anspruch genom­men, die oft beruf­lich durch ihr Spre­chen den Zuhö­rer über­zeu­gen wol­len.

Stimmthe­ra­pie

Medi­zi­nisch indi­zier­te Behand­lung von Stimm­stö­run­gen bei Kin­dern und Erwach­se­nen, wel­che sich häu­fig in einer häu­fig wie­der­keh­ren­den oder chro­ni­schen Hei­ser­keit zeigt. Die Stimmthe­ra­pie muss ärzt­lich ver­ord­net und von zuge­las­se­nen Heil­mit­teler­brin­gern (Logo­pä­den, Atem-, Sprech-, und Stimm­leh­rern), durch­ge­führt wer­den.

Stimm­schu­lung

dient zur Stei­ge­rung der stimm­li­chen Leis­tun­gen und zur Prä­ven­ti­on von Stimm­stö­run­gen für Per­so­nen, die ihre Stim­me beruf­lich und pri­vat viel gebrau­chen (Leh­re­rin­nen, Erzie­he­rin­nen, Mit­ar­bei­ter von Call­cen­tern, Sän­ger,…).

Stimm­bän­der

Sie­he Stimm­lip­pen.

Stimm­feld­mes­sung

Gra­phi­sche Auf­zeich­nung der lau­ten und lei­sen Stimm­tö­ne.

Stimm­klang

Der Ton, den die Stimm­lip­pen durch ihre Schwin­gun­gen erzeu­gen. Durch unna­tür­li­che Ver­kramp­fun­gen der Stimm­lip­pen beim Spre­chen wird der Stimm­klang ver­zerrt.

Stimm­lip­pen

Teil des Kehl­kopfs, in dem der Stimm­klang erzeugt wird, auch Stimm­bän­der genannt.

Stimm­stö­run­gen, funk­tio­nel­le

Stö­run­gen der Stimm­funk­ti­on, die kei­ne orga­ni­sche oder psy­chi­sche Ursa­che haben, son­dern zum Bei­spiel durch fal­sche Atem­tech­nik bedingt sind.

Stimm­stö­run­gen, orga­ni­sche

Stimm­pro­ble­me, die auf orga­ni­sche Ursa­chen zurück­ge­führt wer­den kön­nen, z.B. auf eine Kehl­kopf­ent­zün­dung oder auf eine Stimm­band­läh­mung.

Stimm­stö­run­gen, psy­cho­ge­ne

Durch see­li­sche Pro­ble­me beding­te Ver­än­de­run­gen der Stim­me.

Stimm­tech­nik

Die Art und Wei­se, wie mit­tels der Stimm­lip­pen Sprach­lau­te her­vor­ge­bracht wer­den. Fal­sche Stimm­tech­nik kann zu einer Rei­he gesund­heit­li­cher Pro­ble­me (z.B. Kehl­kopf­ent­zün­dung) und zu Stimm- und Sprech­stö­run­gen füh­ren.

Über- oder Fehl­be­las­tung der Stim­me

Zu star­ke oder fal­sche Bean­spru­chung der Stimm­lip­pen führt häu­fig zu diver­sen Stimm­stö­run­gen wie Hei­ser­keit, behauch­te, kraft­lo­se, beleg­te, raue, zu lei­se, zu hohe oder gequetsch­te Stim­me. Mit der rich­ti­gen Stimm­tech­nik las­sen sich vie­le die­ser Stimm­stö­run­gen behe­ben.

Video­stro­bo­sko­pie

Unter­su­chungs­me­tho­de, bei der die Stimm­lip­pen­schwin­gun­gen per Video auf­ge­zeich­net wer­den, um even­tu­el­le Stö­run­gen zu erken­nen.

Wort­fin­dungs­stö­rung

Unfä­hig­keit, in einer bestimm­ten Situa­ti­on das rich­ti­ge Wort zu fin­den, das einen erleb­ten oder gedach­ten Sach­ver­halt wie­der­gibt, wobei das Begriffs- und Sprach­ver­ständ­nis eigent­lich vor­han­den ist.

Wort­schatz (Voka­bu­lar)

Gesamt­heit aller Wör­ter

  1. einer Spra­che
  2. eines Spre­chers. Hier wird zwi­schen akti­vem und pas­si­vem Wort­schatz unter­schie­den. Der akti­ve Wort­schatz besteht aus den Wör­tern, die für den akti­ven Gebrauch beim Spre­chen zur Ver­fü­gung ste­hen. Er ist gerin­ger als der pas­si­ve Wort­schatz, der die Wör­ter bezeich­net, die ver­stan­den wer­den.
Yoga

In der zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts ent­stand ein säku­la­ri­sier­tes Yoga, das vor allem wegen sei­ner posi­ti­ven Effek­te, sowohl auf die phy­si­sche als auch auf die psy­chi­sche Gesund­heit, prak­ti­ziert wird. In Acht­sam­keit prak­ti­zier­te Kör­per­stel­lun­gen (Asa­nas) und Atem­übun­gen (Pra­na­y­a­ma) bewir­ken eine Ent­span­nungs­re­ak­ti­on.
(Quel­le: Wiki­pe­dia, 27.09.2015)

Zun­gen­fehl­funk­ti­on

Fal­sches Schluck­mus­ter als Fol­ge eines gestör­ten mus­ku­lä­ren Gleich­ge­wich­tes im Mund­be­reich, Zun­ge drückt beim Schlu­cken gegen Schnei­de­zäh­ne bzw. ist häu­fig zwi­schen den Schnei­de­zäh­nen oder in Zahn­lü­cken zu sehen.
Syn­onym: myo­funk­tio­nel­le Stö­rung.

 

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